Damit die burgenländischen Gemeinden weiterhin Vorbilder in Sachen Klimaschutz und Energiesparen bleiben, werden die besten Konzepte und Projekte in Sachen Effizienz, Autarkie und Innovation erneut im Rahmen des Energiespar-Wettbewerbs ausgezeichnet.
Energiesparen ist ein Gewinn für alle: Nicht nur die Umwelt, auch die Gemeindebudgets werden durch einen verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Ressourcen und Klimaschutz geschont. Im Rahmen des Energiespar-Wettbewerbs können die Kommunen jetzt erneut unter Beweis stellen, wie sehr sie sich für die Ziele der burgenländischen Energiepolitik einsetzen.
Bereits zum sechsten Mal sind die Gemeinden dazu eingeladen, ihre Maßnahmen, Konzepte und Projekte einzureichen. “Klima- und Umweltschutz beginnt vor Ort”, erklärt Gemeinderefernt Franz Steindl. Da die Gemeinden zuverlässige Partner in Sachen Klimaschutz sind und eine wichtige Vorbildfunktion übernehmen, werden die besten Sparkonzepte wieder ausgezeichnet. “Dieses Mal haben wir den Wettbewerb besonders weit geöffnet, damit wirklich alle Maßnahmen, Projekte, Konzepte und Ideen eingereicht werden können”, so der burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreter. Große Potenziale sieht Steindl bei Maßnahmen zur Energieeffizienz. “Das sind Felder, wo man permanent daran arbeiten muss, bis es ein Bewusstsein gibt. Dann greift das auch in der Bevölkerung.”
Für das Burgenland wünscht sich Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Steindl mehr Green Jobs im Umweltbereich, Energieautarkie in Bezug auf Wärme, Strom und Treibstoff und weitere regionale Effizienzprogramme, wie die Windenergie in Neusiedl oder die Biomasse in Güssing. Die Wärmedämmung bei öffentlichen Gebäuden und eine effiziente Straßenbeleuchtung seien Bereiche, in denen die Gemeinden besonders viel Energie sparen könnten. Die Zusammenarbeit der Kommunen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in Sachen Effizienz, erklärt Mag. Steindl und nennt auch hierfür ein erfolgreiches Beispiel: “Das gemeindeübergreifende Projekt von Litzelsdorf und Ollersdorf ist aufgrund der zentralen Lage des Altstoffsammelzentrums und dank der Aufgeschlossenheit und Weitsicht der beiden Bürgermeister ermöglicht worden.” Nicht nur gemeinde- sondern auch bezirksübergreifende Projekte könnten realisiert werden, wobei vor allem die Bereiche Windenergie, Wärmepumpen und Elektromobilität in Zukunft ausgebaut werden sollen.
Begleitbrief LH-Stv. Mag. Franz Steindl